Bundesregierung entlarvt sich mit ihrer Inklusionsshow selbst
Sandra Meinert, KSL Köln
Der für Donnerstag (20.10.) geplante Männer-Stammtisch mit Christoph Winterberg muss auf Grund der geringen Anzahl an Anmeldungen abgesagt werden.
Ein neuer Termin wird zeitnah bekannt gegeben.
Am vergangenen Donnerstag herrschte an der Bottmühle 2 ein buntes Treiben, untermalt von einem hier nicht alltäglichen Sprachenmix. Rund 20 Menschen größtenteils mit Behinderung aus sechs verschiedenen Ländern (Mexiko, Ghana, Südafrika, Tansania, Indien und Ecuador) besuchten das Zentrum für selbstbestimmtes Leben (ZsL) Köln und das Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben (KSL) Köln. Die Besucherinnen und Besucher sind in ihrer Heimat in der Behinderten(selbst)hilfe tätig und organisieren Einsatzfelder für FSJler (Absolvent_innen des Freiwilligen Sozialen Jahres) aus Deutschland. Barbara Combrink (ZsL) und Ellen Romberg-Hoffmann (KSL) stellten ihre tägliche Arbeit vor und schilderten die Situation behinderter Menschen im Raum Köln und in ganz Deutschland. Im Gegenzug berichtetetn die Besucherinnen und Besucher von der Situation in ihrer Heimat, der täglichen Arbeit, mit all ihren Problem und Fortschritten. Daruas ergab sich eine angeregte Diskussion, die allen Beteiligten Anregungen und neue Perspektiven vermittelte.
Die Gastgeberinnen waren tief beeindruckt von der Leidenschaft und Hingabe mit der die Besucherinnen und Besucher ihrer Arbeit in ihren Ländern nachgehen. Ländern in denen noch viel Arbeit geleistet werden muss, um Akzeptanz und Perspektiven für Menschen mit Behinderung zu schaffen. Ein Kampf dem sich die Gäste von ZsL und KSL zu Hause jeden Tag mit großem Einsatz und Optimusmus stellen.
Am 30. September bekamen das Zentrum für selbstbestimmtes Leben (ZsL) Köln und das Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben (KSL) Köln Besuch aus Fernost. Zwanzig Mitarbeiteinnen und Mitarbeiter der Koreanischen Vereinigung der Zentren für Selbstbestimmt Leben (KFIL) nutzten ihren Aufenthalt in Europa zum Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen aus Köln. Das knapp dreistündige Gespräch brachte spannende Erkenntinisse über Geschichte, Struktur und Organisation der der jeweiligen Zentren sowie über Geminsamkeiten und Unterschiede in Kultur und täglicher Arbeit. Bevor die Gäste zu ihrem Termin auf der Düsseldorfer Rehacare aufbrachen, unterzeicnete man eine Absichtserklärung zur zukünftigen Zusammenarbeit, um den internationalen Austausch innerhalb der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung weiter zu stärken.
Das Kompetenzzentrums Selbstbestimmt Leben (KSL) Düsseldorf hat einen Essay zum Bundesteilhabegesetz (BTHG) veröffentlicht. Verfasst wurde das Dokument mit dem Titel "Weshalb darf der Entwurf des Bundesteilhabegesetzes in der jetzigen Form auf keinen Fall Gesetz werden?" von Alexander Drewes, Jurist beim KSL Düsseldorf.
Den Essay im pdf-Format können Sie hier herunterladen:Essay des KSL Düsseldorf zum BTHG