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Autor: Petra Dillmann-Hoppe

Barrierefreis Konzert Inclusion Infusion #5 (18.1.)

Am 18. Januar 2018 um 20 Uhr veranstaltet der Kölner Verein mittendrin e.V. in Kooperation mit der Cologne Music Week das barrierefreie Konzert Inclusion Infusion #5 mit den Bands Neufundland, MOND und Lord Folter im Club Bahnhof Ehrenfeld. Die Gebärdensprach-Dolmetscherin Laura M. Schwengber aus Berlin wird das Bühnengeschehen für gehörlose Menschen übersetzen, der Club ist gut zugänglich für Rollstuhlfahrer*innen und ein Team von Helfer*innen steht für alle bereit, die Unterstützung benötigen.
„Wir haben bei unseren ersten Pilot-Veranstaltungen die Erfahrung gemacht, wie begeistert alle Gäste waren – insbesondere die Übersetzung von Texten und Stimmung der Songs in Gebärdensprache war bei allen bisherigen Konzerten das Thema im Publikum“, so Tina Sander, Projektleiterin für Inclusion Infusion beim mittendrin e.V. „Wir freuen uns daher sehr, dass wir dank einer Förderung der Aktion Mensch über drei Jahre und der Unterstützung der Kämpgen-Stiftung Inclusion Infusion zu einer ganzen Veranstaltungsreihe ausbauen können. Dazu wollen wir mit unterschiedlichen Veranstaltern, Locations und Künstler*innen in Köln kooperieren und künftig auch Veranstaltungen in den Bereichen Literatur, Theater oder Tanz anbieten.“
Homepage Cologne Music Week
Alle Informationen zu der Veranstaltungsreihe finden Interessierte auf der neuen Facebookseitewww.facebook.com/InclusionInfusion.mittendrin

Gründung „Selbsthilfegruppe Angehöriger von Menschen mit geistiger Behinderung und Zwangserkrankung“

Ein Ehepaar aus Süddeutschland hat den Versuch gestartet eine überregionale  „Selbsthilfegruppe Angehöriger von Menschen mit geistiger Behinderung und Zwangserkrankung“ zu gründen. Dies möchten wir gerne unterstützen und veröffentlichen hier deren Informationsschreiben für alle Interessierte. Infoblatt als PDF-Datei

Sicherheit für Frauen und Mädchen – EDELGARD schützt

Frauen und Mädchen sollen sich ohne Unsicherheit und Angst in der Stadt Köln bewegen können, feiern, ihre täglichen Wege gehen, Bahn fahren, bummeln und ihr Leben so gestalten, wie sie es wollen. Mit „EDELGARD schützt“ finden sie bei Belästigung und akuter Bedrohung Orte, wo sie durchatmen und ihre nächsten Schritte planen können.
Gemeinsam mit ihren Kooperationspartnerinnen und -partnern schafft die „Kölner Initiative gegen sexualisierte Gewalt“ immer mehr Orte in der Stadt, an denen Frauen und Mädchen unkompliziert und direkt Unterstützung bekommen, wenn sie sich belästigt oder bedroht fühlen. Die „Geschützten Orte“ sind gut am Emblem „EDELGARD schützt“ zu erkennen, das als Aufkleber auf Tür oder Fenster sichtbar ist. Das Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben für den Regierungsbezirk Köln ist aktiver Unterstützer des Projekts. Link zur EDELGARD-Homepage

Seminar an der Uni Köln

Am 8.1.2018 war das Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben (KSL) für den Regierungsbezirk Köln an der Universität Köln zu Gast. Im Rahmen des Masterseminars "Rahmenbedingungen der beruflichen Rehabilitation und Prävention" stellte KSL-Mitarbeiter Christoph Tacken das Kölner Kompetenzzentrum vor. Aus dem Vortrag heraus ergab sich eine angeregter und interessanter Austausch mit den Studierenden zu Themen wie Philosophie der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung, Behindertenpolitik, Peer-Counseling, Selbstbestimmung und die tägliche Arbeit des KSL.

Seminar im Rahmen des FSJ

Am 10.1.2018 war das Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben (KSL) für den Regierungsbezirk Köln bei der Schwesternschaft Bonn e.V. des Deutschen Roten Kreuzes zu Gast. In einem Seminar im Rahmen des Freiwilligen Soziales Jahrs (FSJ) tauschte sich KSL-Mitarbeiter Christoph Tacken mit 30 jungen Erwachsenen zum Thema Behinderung aus. Neben Struktur und Aufgaben des KSL standen Themen wie Peer-Counseling, die Selbstbestimmt-Leben-Bewegung, Persönliche Assistenz und die persönlichen Erfahrungen und Gedanken der Teilnehmenden auf der Tagesordnung. Der für beide Seiten interessante und gewinnbringende Vormittag wurde mit einer Selbsterfahrung zum Thema Behinderung abgeschlossen.

Stellenangebote EUTB

Im Rahmen der neu geschaffenen Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) sind zahlreiche Beratungsstellen noch auf der Suche nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Behinderung. Beratungsstellen der EUTB Unter diesem Link finden Interessierte eine Liste aller Beratungsstellen mit Kontaktangaben. So lässt sich gezielt nach Stellenangeboten auf den einzelnen Homepages suchen.

Mitarbeiter/in für die „Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung“ gesucht

Mit dem Bundesteilhabegesetz wurde die gesetzliche Voraussetzung für ein neues unentgeltliches Beratungsangebot geschaffen, das allen Menschen mit Behinderungen und ihren Angehörigen offensteht und Orientierung zu den Leistungen der Rehabilitation und Teilhabe geben soll.
Die Perspektive Rhein-Erft-Kreis e.V. ist eine Eltern- und Selbsthilfevereinigung und verfolgt das Ziel der gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Behinderung in sämtlichen Lebensbereichen.
Als Träger der neuen „Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung“ (EUTB) suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Mitarbeiter/in für unsere neue Beratungsstelle am Standort Bergheim in Vollzeit oder zwei Mitarbeiter/innen in Teilzeit.
Dabei agiert die Perspektive Rhein-Erft-Kreis e.V. administrativ als verantwortlicher Träger in einem Verbund mit weiteren Kooperationspartnern.
Entsprechend der Förderrichtlinien des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales wird die neue EUTB die Beratungsmethode des Peer Counselings umsetzen und damit dem Empowermentansatz der UN Behindertenrechtskonvention entsprechen.
Wir möchten darauf hinweisen, dass Bewerber mit einer anerkannten Schwerbehinderung / Gleichstellung nach SGB IX besonders berücksichtigt werden.
Aufgaben:
  • Personenzentrierte Beratung von Menschen mit Behinderung im ganzheitlichen Kontext
  • Information und Aufklärung zu den Reha- und Teilhabeleistungen sowie zu den Verfahrensregelungen (insbesondere nach dem BTHG bzw. neuen SGB IX)
  • Förderung der Eigenverantwortung und Selbstbestimmung nach dem Empowermentansatz
  • Gewinnung, Koordinierung und Begleitung von ehrenamtlichen Peers
  • Zusammenarbeit mit den Verbundpartnern und im Gemeinwesen
  • Zusammenarbeit mit der überregionalen Fachstelle „Teilhabeberatung“
  • Eigenständige Organisation, Dokumentation und Evaluation der Beratung
  • Gremien- und Öffentlichkeitsarbeit
Anforderungen:
  • (Fach-) Hochschulabschluss im sozialen, gesellschafts- oder rechtswissenschaftlichen Bereich oder eine vergleichbare Qualifikation
  • und/oder die Qualifikation als Peer Counselor (ISL) mit Beratungserfahrung
  • und/oder Erfahrung in der Beratung von Menschen mit Behinderung und die Bereitschaft zur beruflichen Weiterbildung
Wünschenswert sind:
  • Kenntnisse der Sozialgesetzgebung (insbesondere SGB IX) und Teilhabeleistungen Erfahrung im Umgang mit Behörden und Leistungsträgern
  • theoretische und persönliche Auseinandersetzung / Positionierung zu den Themen Behinderung, Teilhabe, Inklusion und Empowerment
  • gute Kommunikationsfähigkeit und Freude an der Arbeit mit Menschen
  • Einfühlungsvermögen und/oder Erfahrungen aus eigener Betroffenheit
  • eigenständige und strukturierte Arbeitsweise, gute PC-Kenntnisse (v.a. MS Office)
Wir bieten Ihnen:
  • Vergütung je nach Qualifikation und Erfahrung bis zu Entgeltgruppe 11 TVöD (Bund)
  • Einarbeitung in das neue Arbeitsfeld
  • Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • einen eigenverantwortlichen Arbeitsbereich
  • flexible Arbeitszeiten
  • Weiterbildung / fachliche Qualifizierung
  • kollegialer Austausch im Verbund
Die Einstellung ist projektmittelbezogen zunächst befristet bis zum 31.12.2020. Vorbehaltlich einer weiteren Förderung ist eine Verlängerung möglich.
Bitte richten Sie Ihre Bewerbung bis zum 20.01.2018 an:
Perspektive Rhein-Erft-Kreis e.V., Frau Gabriele Nase, Südweststr. 16, 50126 Bergheim
oder per E-Mail als zusammengefasstes PDF-Dokument an:
info@perspektive-rhein-erft-kreis.de Die Stellenausschreibung als PDF-Dokument.

Nächstes Quatsch-Cafe am 16. Januar!

Hallo liebe Frauen,
wir hatten wieder ein sehr schönes Quatsch-Cafe Jahr mit euch. Danke dafür!
Im neuen Jahr möchten wir mal ein anderes Cafe ausprobieren. Den Tipp bekamen wir von einer unserer Ladies!
Das Cafe Sur ist barrierefrei, mit Behindertentoilette und ganz in der Nähe vom Comedia, nämlich in der Metzer Str. 39. Dort ist schon ein Tisch für uns reserviert.
Der nächste Termin ist:
Dienstag, 16. Januar 2018 um 16 Uhr
Wir freuen uns auf Euch!
Barbara Combrink und Jeanette Severin