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Autor: Petra Dillmann-Hoppe

Mehr Inklusion im Sport!

Anlässlich der 41. Sportministerkonferenz am 9./10. November in St. Wendel erklärt Valentin Aichele, Leiter der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte:
„Besonders der Breitensport bietet die Möglichkeit, dass Menschen mit und ohne Behinderungen spielerisch miteinander in Kontakt kommen. Seine Angebote sollten dazu beitragen, die gleichberechtigte Teilhabe am Sport und damit einer inklusiven Gesellschaft zu fördern.
Daher empfehlen wir den Landessportminister_innen, ihren Einfluss zu nutzen, um die Inklusion im Breitensport voranzutreiben. Die Länder sollten auch mit finanziellen Anreizen Sportvereine dazu anhalten, mehr inklusive Sportmöglichkeiten anzubieten. Ebenso sollten sie darauf hinwirken, dass die Kommunen Sportstätten barrierefreier gestalten.  
Mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention hat sich Deutschland verpflichtet, Menschen mit Behinderungen die gleichberechtigte Teilhabe am Sport und Sportereignissen zu ermöglichen. Derzeit aber nehmen Männer, Frauen und Kinder mit Behinderungen Sport-Angebote weniger wahr als Menschen ohne Behinderungen, da inklusive Sportangebote und barrierefreie Sportstätten fehlen.
Auch Kommunen und Sportvereine stehen in der Verantwortung. Sie sollten sich engagieren, etwa durch die Vergabe von Nutzungszeiten für Sportstätten an inklusive Vereine oder die Bereitstellung von inklusiven Sportangeboten. Sie sollten auf Menschen mit Behinderungen zugehen und mit ihnen gemeinsam inklusive Sportangebote entwickeln.“

Stammtisch „Barriere und Behinderung“ in Bonn

Die Selbsthilfe Körperbehinderter Bonn e.V. veranstaltet regelmäßig einen Stammtisch unter dem Motto "Barriere und Behinderung". Dieser richtet sich in ungezwungener Atmosphäre an Betroffene, Angehörige, Freunde und am Thema Interessierte.
Nächster Termin:

  • Donnerstag, 23. November 2017, ab 18:00 Uhr
  • Pauke Kultur Bistro, Endenicher Straße 43, 53115 Bonn
Link zum Stammtisch

Stellenausschreibung Sozialarbeiterin / Sozialpädagogin

Das Team des BiBeZ e.V. sucht zum 01.02.2018 eine Sozialarbeiterin/  Sozialpädagogin (Dipl./B.A.) in Teilzeit (80%), unbefristet
Ihre Aufgaben:
  • Psychosoziale Beratung von Frauen und Mädchen mit Behinderung/ chronischer Erkrankung
  • Hilfestellung bei sozialrechtlichen Fragen sowie
  • Planung und Durchführung von unterschiedlichen Angeboten
  • für Frauen und Mädchen mit Behinderung/ chronischer Erkrankung,
  • inklusiv für alle Frauen
  • für Fachkräfte und Interessierte
  • für alle Menschen
Weitere Arbeitsschwerpunkte sind:
  • Projektarbeit
  • Gremien- und Netzwerkarbeit
  • Öffentlichkeitsarbeit
Ihr Anforderungsprofil:
  • Berufserfahrung als Sozialarbeiterin/ -pädagogin in der Beratung und Begleitung von Menschen mit Behinderung
  • Sichere Kenntnisse im aktuellen Sozialrecht
  • Einfühlungsvermögen sowie Unvoreingenommenheit gegenüber Menschen in den unterschiedlichsten Lebenssituationen
  • professionelles Handeln, orientiert an den Bedürfnissen der ratsuchenden Frauen und Mädchen
  • Teamfähigkeit
  • Bereitschaft, in Absprache mit dem Team, Abend- und Wochenendtermine wahrzunehmen
  • Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Eigenverantwortlicher, strukturierter Arbeitsstil
  • Netzwerkkompetenz
  • Reflektierter Umgang mit Ihrer eigenen Behinderung/ chronischer Erkrankung, die Sie als Qualifikation mit der notwendigen professionellen Distanz im Rahmen der Peerarbeit einbringen.
Wir bieten:
  • eine interessante, vielseitige und verantwortungsvolle Tätigkeit,
  • selbstständiges eigenverantwortliches Arbeiten in einem engagierten Team,
  • die Möglichkeit, Ihre fachlichen Kenntnisse sowie Ihre individuellen Fähigkeiten und Interessen bei der Gestaltung der Angebote aktiv einzubringen,
  • regelmäßige Teamsitzungen und Supervision,
  • die Möglichkeit, an externen und internen Fort- und Weiterbildungen teilzunehmen.
Wir freuen uns über Ihre Bewerbung bis 10. Dezember 2017!
– per Post:
BiBeZ – Ganzheitliches Bildungs- und Beratungszentrum zur Förderung und Integration behinderter/ chronisch erkrankter Frauen und Mädchen e.V.
Alte Eppelheimer Straße 40/1
69115 Heidelberg
– per E-Mail:
info@bibez.de
Stellenausschreibung als PDF-Datei

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

Wir möchten gerne auf drei Aktionen/Veranstaltungen zum diesjährigen Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen hinweisen. Das Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben (KSL) für den Regierungsbezirk Köln engagiert sich im Arbeitskreis "Gegen Gewalt an Frauen" der Stadt Köln.
Freitag, 24.11., 13-18 Uhr: AKTIONSTAG „Wir sind gegen Gewalt-tätig. Lasst uns darüber sprechen!“.
Der AK Gegen Gewalt an Frauen präsentiert im Domforum Filme, Musik (mit Haleb Colonia) und Infostände. Es gibt viel Gelegenheit, sich über die Arbeit der beteiligten Institutionen zu informieren und mit den Mitarbeiterinnen zu sprechen.
Alle Informationen zum AK unter www.stadt-koeln.de/arbeitskreis-gegen-gewalt.
Freitag, 24.11., 18 Uhr, Domforum: INTERRELIGIÖSES ABENDGEBET „Nein heißt Nein! In der Familie, am Arbeitsplatz, in der Gesellschaft“.
Christ*innen, Muslime, Orthodoxe und Bahai gestalten den Abend gemeinsam, der Notruf darf seine Arbeit vorstellen und bekommt die Kollekte als Spende. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
Samstag, 25.11., 18 Uhr: PROTESTMARSCH „Wir fordern die Nacht zurück!“:
organisiert von LILA IN KÖLN – Bündnis autonomer Frauenprojekte gegen Gewalt an Frauen und Mädchen; Start um 18 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz, weitere Kundgebungen an der Breite Straße und auf dem Friesenplatz. Mit Musik und Redebeiträgen. Frauen* und Mädchen* ziehen laut und bunt durch die Straßen und fordern das Recht, sich in ihrer Stadt am Tag und in der Nacht frei bewegen zu können, ohne Angst haben zu müssen, sexuell belästigt oder vergewaltigt zu werden! Im Anschluss Frauen*SoliParty zugunsten der Autonomen Kölner Frauenhäuser.
Ausführliche Informationen auf www.lila-in-koeln.de.

Behindertensportlerwahl 2017

Der Deutsche Behinderten­sport­verband führt in diesem Jahr zum zwölften Mal die Wahl der Behinderten­sportler des Jahres durch. Zur Wahl stehen Sportlerinnen, Sportler und Teams. In der öffentlichen Wahlrunde kann vom 07. November bis 19. November abgestimmt werden.
Die Auflösung, wer die Behindertensportler des Jahres 2017 sind, gibt es am 25. November. Im Rahmen der Ehrung der Behindertensportler des Jahres 2017 werden die Sportler öffentlich bekannt gegeben und bei einem Festakt mit prominenten Gästen im Deutschen Sport- und Olympia-Museum in Köln geehrt. Zur Abstimmung

Demo zur LBO zeigt Wirkung

Am 13. September protestierten rund 150 Menschen mit und ohne Behinderung vor dem Landtag NRW gegen die Pläne der Landesregierung die Landesbauordnung (LBO) auszusetzen. Sie befürchten, dass die Quote für rollstuhlgerechte Wohnungen in der Landesbauordnung gekippt werden soll. Dies wäre ein gewaltiger Rückschritt für alle Menschen, die bereits heute auf eine rollstuhlgerechte Wohnung angewiesen sind.
Dieser Protest scheint Wirkung gezeigt zu haben. So reagierte die Landesregierung mit einem Gesprächsangebot an die Veranstalter der Demonstration. Am 3. November 2017 werden nun Vertreter des Sozialverbandes Deutschland, des VdK, der LAG Selbsthilfe NRW und dem Landesverband Selbstbestimmt Leben NRW mit Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, und der Behindertenbeauftragten NRW Claudia Middendorf zusammentreffen. 
Ferner wurde Horst Ladenberger vom ZsL Köln von der Fraktion der Grünen in den Landtag eingeladen, um am 10. November 2017 an einer Anhörung zur Landesbauordnung teilzunehmen und sich als Experte zu äußern.

Stellenausschreibung pädagogische/r Mitarbeiter/in

Der Verein Selbstbestimmt Leben in Nordhessen e.V.Beratungsstelle in Kassel sucht zum 1. Januar 2018 eine/n pädagogische/n Mitarbeiter/in (mit Abschluss Sozialarbeit/-pädagogik – BA/MA/Diplom – oder vergleichbare Berufsgruppe) in Vollzeit. Man rechnet damit, dass im Bereich der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) mindestens eine Vollzeitstelle zu besetzen sein wird. 
Schwerpunkte der Tätigkeit sind
  • Beratung und Begleitung von behinderten Menschen in ihrer jeweiligen Lebenssituation
  • Beratung und Begleitung von Eltern und Angehörigen behinderter Personen
  • Beratung nach den Standards qualifizierter Beratungsmethoden
  • In Ergänzung nach der Methode des Peer Counseling. (Die Qualifikation wird berufsbegleitend über interne Weiterbildungen durch die Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung mbH – gesub erworben.)
  • Gremienarbeit, Öffentlichkeitsarbeit
Was wird Ihnen geboten?
  • eine befristete Stelle bis 31.12.2020 mit der Option der Verlängerung
  • Teilzeit
  • Vergütung angelehnt an TVöD
  • Einbindung in ein erfahrenes Beratungsteam
  • systematische Einarbeitung in den Aufgabenbereich, zunächst als Co-Berater_in
  • eine offene, freundliche und solidarische Arbeitsatmosphäre
  • eine partizipative Arbeitsorganisation
  • die Möglichkeit eigene Kompetenzen und Wissen kontinuierlich zu erweitern
  • Rücksichtnahme und Verständnis für persönliche und familiäre Verpflichtungen
  • Barrierefreies Büro, Anpassungen des Arbeitsplatzes, Assistenzleistungen etc.
Bewerbungsfrist ist der 30. November 2017.
Rückfragen und schriftliche Bewerbungen bis zum 30. Nov. 2017 an:
SliN e.V., z.Hd. Uwe Frevert
Samuel-Beckett-Anlage 6, 34119 Kassel
Tel: 0561-72885-162;
eMail: uwe.frevert@slin-ev.de Stellenausschreibung als PDF-Datei

Fachveranstaltung „Fragen und Antworten rund um die Selbsthilfeförderung“

Fachveranstaltung  „Fragen und Antworten rund um die Selbsthilfeförderung“ am 13. November 2017 in Berlin. Die Tagung wird veranstaltet vom Arbeitskreis der auf Bundesebene fördernden Krankenkassen und -verbände.

Thematisiert werden die beiden Förderstränge Pauschalförderung durch die GKV-Gemeinschaftsförderung und krankenkassenindividuelle Projektförderung.
Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an die neuen, kleineren und bisher wenig im Gesamtsystem der gesundheitlichen Selbsthilfe vernetzten Selbsthilfeverbände und wollen diesen eine Plattform zum fachlichen Austausch bieten. Experten der Krankenkassen und ihren Verbänden stehen Ihnen dafür gerne zur Verfügung.
Die Teilnahme ist pro Selbsthilfeorganisation auf zwei Personen begrenzt. Weitere Personen von einer Organisation kommen auf die Warteliste. Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos. Reise- und Hotelkosten werden nicht erstattet. Anmeldeschluss ist der 2. November 2017.
Programm und Anmeldung als PDF-Datei

Workshop: Resilienz in der Selbsthilfe (5.11.2017)

Einladung des Landesverbandes für Epilepsie Selbsthilfe NRW e.V.
Die Resilienzforschung beschäftigt sich mit der Frage, wie Menschen es schaffen, auch in schwierigen Phasen des Lebens das Beste aus dem zu machen, was ihnen widerfährt und das Erlebte sogar für die persönliche Entwicklung zu nutzen. Resilient zu sein bedeutet, trotz widriger Lebensumstände oder Krankheit Freude am Leben zu haben oder wiederzufinden.
In Selbsthilfegruppen finden sich Menschen, die herausgefordert wurden vom Leben und Lösungen suchen, um mit ihrer persönlichen Situation besser umgehen zu können. Sich in einer SHG zusammenzuschließen ist eine kluge Möglichkeit, die eigene Resilienz zu erweitern und zu festigen.
In zwei aufeinander aufbauenden Workshops (jeweils 1,5 Stunden) werden wir uns theoretisch und praktisch mit folgenden Fragen beschäftigen:
  •     Was ist Resilienz und was sagt die Forschung dazu?
  •     Was kann ich persönlich tun, um meine Resilienz zu stärken?
  •     Wie kann das Thema für meine SHG genutzt werden?
  •     Wie kann ich das Konzept nutzen für die Leitung einer SHG?
Ein Ziel der Workshops ist es, Ihnen Handwerkszeug für die Stärkung der eigenen seelischen Widerstandskraft zu geben. Darüber hinaus entwickeln wir Ideen und konkrete Methoden, wie Sie das Konzept in der SHG anwenden können.
Ort: Jugendherberge Duisburg Sportpark, Kruppstr. 9, 47055 Duisburg
Moderation: Dipl.-Psych. Christel Sander
Tagesablauf für den Sonntag 5. November 2017:
12.00h bis 12.45h Vorbereitung, wer noch Kaffee und Brötchen essen mag, ist herzlich Willkommen.
12.45h bis 13.00h Aufsuchen der Räumlichkeit
13.00h bis 14.30h Vortrag Teil 1.
14.30h bis 15.00h Pause mit Kaffee & Kuchen
15.00h bis 16.30h Vortrag Teil 2.
16.30h bis 17.00h, Feedback- und Verabschiedungsrunde.
Für Rückfragen steht Ihnen auch Michael Müller vom Landesverband für Epilepsie Selbsthilfe NRW unter Mobil-Nr. 0179 – 244 05 55 gerne zur Verfügung.
Anmeldung unter Email-Adresse: peter.glaremin@gmx.de.