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Autor: Petra Dillmann-Hoppe

Besuch aus Down Under

Gestern waren Frances Quan Farrant (People with Disability Australia) und Prof. Matthias Otten (TH Köln) bei "Selbstbestimmt Leben" Behinderter Köln zu Gast. In angenehmer Atmosphäre kam es zum kollegialen Austausch mit Horst Ladenberger (ZsL Köln) und Christoph Tacken (KSL Köln). Themen waren unter anderem die Lebenssituation behinderter Menschen in Australien und Deutschland, Beratung, Einsatz von Social Media sowie kulturelle und geografische Unterschiede zwischen den beiden Ländern, die die Arbeit für die Belange behinderter Menschen beeinflussen. Das Gespräch bot den Kölnern einen Blick über den eigenen Tellerrand hinaus und lieferte einige sehr interessante Denkanstösse.

Kölner Ehrenamtspreis 2019

Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat gemeinsam mit dem Ehrenamtspaten Frank Schätzing den 19. Kölner Ehrenamtspreis ausgelobt.
Der Ehrenamtspreis 2019 ist mit einem Preisgeld in Höhe von insgesamt 8.000 € ausgestattet. Die Preisverleihung erfolgt traditionell beim Kölner Ehrenamtstag, der in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag feiert und am 1. September 2019 stattfindet. Aus diesem Grund wird es zusätzlich einen Fotowettbewerb geben, der die Kölnerinnen und Kölner dazu aufruft, ihr ehrenamtliches Engagement im Bild festzuhalten.
Informationen zum Ehrenamtspreis und zu den Voraussetzungen für Bewerbungen und Vorschläge finden Sie im Anhang. Informationen als PDF-Dokument

„Das Märchen von der Inklusion“

Der Radio-Bremen-Film für "Die Story im Ersten" wirft einen Blick auf die Inklusion in der Schule, im Arbeitsleben und im Alltag. Menschen mit Behinderung, Eltern, Lehrer, Arbeitgeber und Politiker zeichnen das Bild einer zerrissenen Republik. Ist die inklusive Gesellschaft ein unerreichbares Ideal? Oder braucht sie einfach noch mehr Zeit? Zehn Jahre Inklusion: eine ernüchternde Bestandsaufnahme. Ein Märchen – bislang ohne Happy End. Zum Film in der ARD-Mediathek

Besuch der Krankenpflegeschule des Krankenhauses Köln-Porz

Im Zuge Ihrer Ausbildung als Krankenpfleger*innen setzen sich die Schüler*innen im letzten Ausbildungsjahr mit dem Thema “Behinderte Menschen pflegen“ auseinander. Im Rahmen dieses Faches besuchten 18 Schülerinnen und Schüler der Krankenpflegeschule Porz das KSL, um sich über das Thema Behinderung zu informieren. Sie waren sehr gut vorbereitet und hatten viele Fragen zum Leben mit Behinderung mitgebracht – wie zum Beispiel: Fühlt man sich mit Behinderung von der Gesellschaft ausgegrenzt? Mit welchen Vorurteilen haben Menschen mit Behinderung vor allem zu tun? Was ist der „richtige“ Umgang? Wie leben Menschen mit Behinderung und wie fühlen sie sich?
Thematisiert wurde auch die Unsicherheit, die die angehenden Krankenpfleger*innen verspüren, wenn behinderte Menschen bei ihnen auf der Station sind. 
Es entstand eine lebhafte Diskussion. Darüberhinaus berichteten Sylvie Schein und Ellen Romberg-Hoffmann sowie Ellen Kuhn (EUTB) von ihren Arbeitsschwerpunkten, dem Selbstbestimmt-Leben-Ansatz und dem Prinzip des Peer Counseling. 
Am Ende einer intensiven und für alle bereichernden Veranstaltung beschloss man in Kontakt zu bleiben und über zukünftige Kooperationsmöglichkeiten nachzudenken.

Broschüre „Tipps für den Umgang und die Kommunikation zwischen Menschen mit und ohne Sinnesbehinderung“

Die Broschüre "Tipps für den Umgang und die zur Kommunikation zwischen Menschen mit und ohne Sinnesbehinderung" des KSL MSI legt Möglichkeiten dar, wie Kommunikation gestaltet werden kann. Die verschiedenen Kommunikationsformen von Menschen mit Sinnesbehinderung sind gelistet und erklärt. Des Weiteren erfolgen Tipps, was bei der Kommunikation mit Menschen mit Sinnesbehinderung zu beachten ist. Ziel ist es Unsicherheiten abzubauen und die Kommunikation zwischen Menschen mit und ohne Sinnesbehinderungen zu fördern. Broschüre zum Download

Karneval 2019: Angebote für Menschen mit Behinderung

Die Karnevals-Session 2018/19 nähert sich ihrer heißen Phase. Mit seiner Initiative "Karneval für alle" bemüht sich der LVR für mehr Barrierefreiheit zu sorgen. Alle Jeckinnen und Jecken mit Behinderung finden hier nähere Informationen zu den Angeboten: "Karneval für alle"

EDELGARD mobil – Silvester 2018 in Köln

Die Beraterinnen des „EDELGARD mobil – Anlaufstelle für Frauen und Mädchen“ sind an Silvester von 21 bis 2 Uhr gegenüber der Artothek, Am Hof 50 erreichbar.
Angerufen werden können die Beraterinnen unter der Telefonnummer 0221/221-27777.
Das EDELGARD mobil ist ein Angebot der „Kölner Initiative gegen sexualisierte Gewalt“ und bietet Frauen und Mädchen bei Belästigungen und Übergriffen professionelle Beratung und Unterstützung an. Bei Bedarf kann das Beratungsmobil auch zu einer Anruferin hinfahren.
Mehr Informationen im Internet unter www.edelgard.koeln und www.koelner-initiative-gegen-sexualisierte-gewalt.de.