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Autor: Petra Dillmann-Hoppe

#inKöllezeHus: Stadt Köln bittet um Unterstützung

Unter dem Hashtag #inKöllezeHus rufen die Stadt Köln dazu auf, eigene Beiträge zu teilen, um Freundinnen und Freunden zu zeigen, warum es wichtig ist, zu Hause zu bleiben.

Die Corona-Pandemie schränkt zunehmend Menschen in ihrem häuslichen Alltag ein. Das betrifft einerseits Infizierte und deren Kontaktpersonen, die sich in Quarantäne befinden. Andererseits betrifft es gefährdete Menschen (Vorerkrankte und ältere Menschen), für welche die Erledigung täglicher Aufgaben derzeit mit einem hohen Risiko verbunden ist. Zudem kann der Fall eintreten, dass diejenigen, die üblicherweise die Versorgung übernehmen, selbst unter Quarantäne stehen.

Viele Menschen helfen sich gegenseitig – Familie, Freunde und Nachbarn. Es gibt jedoch auch Menschen, die auf eine solche Unterstützung nicht zugreifen können. Solidarität untereinander ist in diesen Zeiten besonders wichtig! Achten Sie daher verstärkt auf Mitmenschen, die alleine leben und leisten Sie bitte die benötigte Unterstützung. Vielleicht braucht jemand im nachbarschaftlichen Umfeld Hilfe beim Einkaufen oder der Hund muss ausgeführt werden. Falls kein Kontakt zu den Nachbarn besteht, gibt es zum Beispiel die Möglichkeit, per Aushang im Treppenhaus Hilfe anzubieten oder zu suchen.

Seit Jahren arbeitet die Stadt Köln mit den Nachbarschaftshilfen „Kölsch Hätz“ zusammen, einer ökumenischen Initiative des Caritasverband für die Stadt Köln und dem Diakonischen Werk Köln und Region, die über eine Vielzahl freiwilliger Helferinnen und Helfer verfügt, die sich für ihre Nachbarn im Veedel engagieren. Die Vermittlungsagentur "Kölsch Hätz" des Caritasverbandes für die Stadt Köln e.V. hat für die Nachbarschaftshilfe eine Hotline sowie eine E-Mail-Adresse eingerichtet, für alle Kölnerinnen und Kölner, die dringend Hilfe benötigen oder Hilfe anbieten. Ab sofort können sich Hilfesuchende und Freiwillige, die Hilfe anbieten möchten, unter der folgenden Rufnummer 0221-56957816 oder E-Mail-Adresse melden.

E-Mail für Hilfesuchende und Freiwillige
Als Freiwillige eignen sich alle Bürgerinnen und Bürger, die nicht mit dem Corona-Virus infiziert sind, sich nicht in Quarantäne befinden und nicht zur Risikogruppe zählen. Damit die Hilfe auch wirklich den Bedürftigen zukommt, bittet die Stadt Köln darum, das oben genannte Angebot nur dann in Anspruch zu nehmen, wenn anderweitige Möglichkeiten ausfallen.

Unter dem Hashtag #inKöllezeHus ruft die Stadt Köln dazu auf, eigene Beiträge zu teilen, um Freundinnen und Freunden zu zeigen, warum es jetzt besonders wichtig ist, zu Hause zu bleiben. Gerne können darunter auch Hilfsangebote, Hinweise auf Initiativen in Köln oder Tipps, wie man sich die Zeit zu Hause sinnvoll vertreiben kann, gepostet werden. Viele Bürgerinnen und Bürger bieten bereits auf verschiedenen Plattformen ihre Hilfe an. So kann zum Beispiel auch die Nutzung der Internetplattform "nebenan.de" helfen, sich mit Nachbarn im echten Leben zu verbinden. Hier kann man ganz einfach mit der eigenen Hausgemeinschaft, der Nachbarschaft oder den angrenzenden Nachbarschaften kommunizieren.

Obwohl in der aktuellen Lage ein gesellschaftliches Auseinanderrücken geboten ist, appelliert die Stadt Köln – selbstverständlich unter Beachtung der bestehenden Verhaltensregeln – zusammenzuhalten, um denjenigen zu helfen, die unsere Unterstützung am dringendsten brauchen. Gemeinsam wird es gelingen, die Versorgung aller Betroffenen sicherzustellen – Danke für Ihre Unterstützung!

Nachruf Bianka Becker

Wer sie kannte, erinnert sich an ihr Temperament, ihre Begeisterungsfähigkeit, Ihren Charme und ihren beeindruckenden Kampfgeist. Eine kleine Person mit großem Mut und viel Herz.
Bianka war unser aktives Vereinsmitglied seit mehr als zwanzig Jahren. Für unseren Landesverband ISL NRW e.V. war sie viele Jahre Vorstandsmitglied im Landesbehindertenrat NRW und vertrat diesen im Landespflegeausschuss NRW und der Ethikkommission für die Präimplantationsdiagnostik (PID) der Ärztekammer Nordrhein.
Insbesondere Assistenz und Pflege waren die Themen, für die sie sich energisch einsetzte.  
Bianka ist am 21.03. verstorben. Eine Streiterin für die Themen Assistenz, Pflege und Ethik ist nicht mehr da.
Unser Mitgefühl gilt ihrer Familie. Link zu den Kobinet-Nachrichten

KEINE PRÄSENZ-BERATUNG bis 19. April

Eingeschränkte Beratung auf Grund der Coronakrise:
*keine Präsenzberatung
*Berater_innen sind per E-Mail erreichbar
*Berater_innen sind per Telefon erreichbar
*Anrufbeantworter wird abgehört und Anfragen bearbeitet

Um sowohl Ratsuchende, als auch Berater_innen zu schützen, sehen wir uns zu diesen Maßnahmen gezwungen. Wir bitten um Verständnis.

Quarantäne Helden

Wenn ihr gerade in häuslicher Quarantäne seid und Unterstützung bei Einkäufen, Botengängen oder Gassigehen mit dem Hund benötigt könnt ihr das hier euren Mitmenschen mitteilen!

Viele Menschen befinden sich aktuell freiwillig oder notwendigerweise in häuslicher Quarantäne. Wenn ihr diesen Menschen helfen wollt, könnt ihr hier sehen, wobei ihr eure Mitmenschen in eurer Nachbarschaft unterstützen könnt!

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Informationen zu Persönlicher Assistenz in Zeiten von Corona

Hier ein paar informative Links zum Thema persönliche Assistenz in Zeiten von Corona:

Coronavirus und Assistenz – Von Teamsitzungen im Home-Office und vorsorglichem Quarantäneplan

Tipps für Assistenznutzer*innen (kobinet)

akse Sonder-Newsletter März 2020

Antwort des Büros der Landesbehindertenbeauftragten auf Anfrage von SL Köln

News von akse e.V.

Assistenz sichern in Corona-Zeiten

Wege zur Unterstützung beim LVR

Mit dem Bundesteilhabegesetz (BTHG) wurde für die Eingliederungshilfe das Antragserfordernis eingeführt. Das heißt: Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) benötigt einen Antrag, um Eingliederungshilfe-Leistungen bewilligen zu können.

Was müssen Betroffene tun, um einen Antrag zu stellen? Wie gestaltet sich das weitere Verfahren der Bearbeitung und welche Mitwirkungsrechte und -pflichten haben die Antragsteller? Antworten dazu enthält diese Seite:

Link zum LVR

NRW-Erlass zur weitgehenden Schließung von Werkstätten und Tageseinrichtungen der Eingliederungshilfe

Der Erlass des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales sieht die weitgehenden Schließung von Werkstätten, Tagesstätten und anderen Tagesangeboten für Menschen mit Behinderung vor. Notwendig sei dies auf Grund der drastisch steigenden Fallzahlen von Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus. Die Weisung des Ministeriums sieht aber Ausnahmen vor für Personengruppen, deren Betreuung weiter gewährleistet werden müssen.

zum Erlass

Anfrage zu „Assistenz und Corona“

"Selbstbestimmt Leben" Behinderter Köln hat Frau Claudia Middendorf, die Beauftrage der Landesregierung für Menschen mit Behinderung sowie für Patientinnen und Patienten in NRW, gebeten, einige Fragen, die Betroffene zum Thema "Assistenz und Corona" umtreiben, zu beantworten.

Folgende Antworten hat uns Herr Sebastian Krüger vom Referat für Eingliederungshilfe des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW im Namen von Frau Middendorf gegeben:

Zu der Frage, wie persönliche Assistenz im Quarantänefall zu regeln ist, hat mir der Landschaftsverband Rheinland als zuständiger Träger der Eingliederungshilfe nachfolgende Auskunft zukommen lassen, die ich Ihnen gerne zur Kenntnis gebe:

• Steht der Assistenzgeber unter Quarantäne, muss je nach Modell (Arbeitgebermodell oder Dienstleistungsmodell) ein Ersatz besorgt werden. Es gelten die Vorschriften zur Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Bei vom Gesundheitsamt angeordneten Quarantänemaßnahmen kann der Lohnausfall beim LV dann im Weiteren im Rahmen des § 56 Infektionsschutzgesetz beantragt werden.

• Steht der Assistenznehmende unter Quarantäne, so hat die anordnende Stelle (in der Regel das Gesundheitsamt) festzulegen, wie die Quarantäne unter diesen besonderen Voraussetzungen umzusetzen ist. Dies dürfte dann ja nicht nur Leistungsberechtigte aus der Eingliederungshilfe betreffen, sondern auch pflegebedürftige Menschen, die unter Quarantäne gestellt werden.