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Autor: Petra Dillmann-Hoppe

Besuch Eileen Woestmann u. Karin Roggenbrodt (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Köln)

Am 04.03.2022 bekamen wir Besuch von Eileen Woestmann. Seit 2018 ist Eileen Woestmann Mitglied im Kreisvorstand der Grünen Köln. Inhaltlich arbeitet sie auf Landesebene in der Landesarbeitsgemeinschaft Kinder, Jugend und Familie mit. Frau Woestmann brachte ihre Kollegin Kollegin Karin Roggenbrodt mit, die im Vorstand der Grünen Innenstadt tätig ist.

Es folgte ein sehr interessantes Gespräch, in dem wir uns als Verein und unsere einzelnen Projekte vorstellten und uns gegenseitig von unserer Arbeit erzählten. Themen dieses Austauschs waren unter anderem Barrierefreiheit in Wahllokalen, Wahlinformationen in leichter Sprache und Inklusion in Schulen. Hier konnten alle unseren anwesenden Mitarbeiter*innen von ihren vielen Erfahrungen mit Barrieren im Alltag berichten. Zusammen diskutierten wir, wie ein inklusiveres Deutschland aussehen könnte und was noch nötig ist, um dieses Ziel zu erreichen.

Gedenken an die Opfer des NS

Seit 1996 ist der 27. Januar in der Bundesrepublik der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Der Tag erinnert an die Befreiung des nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz.

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung zur Reihe „Stolz & Vorurteil – Wertigkeit und Behinderung“ am 24.11.2021 sprach das KSL Köln mit Frau Dr. Annemone Christians-Bernsee (stellv. Direktorin NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln) über das Thema Behinderung im Nationalsozialismus.

Hier geht es zum Video auf YouTube. (Start des Gesprächs: 28:15 Minuten)

Online-Gespräch zum Austausch über Impfpflicht von Assistenzkräften (30.01.)

Ab dem 15. März müssen Menschen geimpft und genesen sein, die im pflegerischen Bereich und/ oder als Assistenz für Menschen mit Behinderung arbeiten. Eine wichtige Motivation für diese gesetzliche Regelung war sicher, besonders verwundbare Menschen zu schützen.

Und doch bringt es kurz- und mittelfristig nicht wenige Menschen mit Behinderung, die auf Assistenz für ein selbstbestimmtes Leben angewiesen sind in existentielle Not. In vielen Assistenzteams arbeiten Menschen, die sich aus unterschiedlichsten Gründen nicht impfen lassen wollen. Müssen diese Menschen gehen, besteht gerade angesichts der großen Schwierigkeiten geeignete neue Assistent*innen zu finden, die Gefahr, dass die nötige Assistenz nicht mehr erbracht werden .

Das ZsL Stuttgart veranstaltet am Sonntag, den 30. Januar von 16.00 – 18.00 Uhr ein Online-Gespräch zu diesem Thema.

Es wird moderiert von: Dr. Gerhard Rothhaupt (Visionen & Wege) Trainer für Gewaltfreie Kommunikation, Moderator und Coach aus Göttingen.
Gesprächspartner*innen sind: Horst Frehe, Andi Vega und die Bundestagsabgeordnete Corinna Rüffer

Weitere Infos unter: Online-Gespräch zum Austausch über Impfpflicht von Assistenzkräften | kobinet-nachrichten
Anmeldung unter schade@zsl-stuttgart.de bis zum 28. Januar.

Städtisches Impfzentrum in der LANXESS -Arena bietet Zugangsunterstützung für Personen mit Behinderungen

Wenn Personen  einen Impftermin haben und Hilfe beim Zugang an der LANXESS Arena benötigen, können sie sich ab sofort unter der Mobilfunknummer  0152- 09 45 27 30 melden. Unterstützungen, wie Begleitung und Abholung mit einem Rollstuhl sind möglich. Es reicht aus, Kontakt aufzunehmen, wenn man sich auf der Zufahrt befindet: (Zufahrt über die Westrampe Justinianstraße, Ecke Constantinstraße an der „Europcar“-Filiale). Unter dieser Nummer erreicht man den Sicherheitsdienst vor Ort, der dann Hilfestellung gibt.

Über diese Telefonnummer kann keine Impfberatung oder Terminbuchung erfolgen, sondern nur eine Hilfestellung vor Ort.

Impfstelle LANXESS Arena
Willy-Brandt-Platz 3
50679 Köln
Wochentags und am Wochenende jeweils geöffnet, von 9 bis 18 Uhr:

  • Drive-In für Autofahrende: Zufahrt über die Westrampe Justinianstraße, Ecke Constantinstraße an der „Europcar“-Filiale. Nur für die Anreise per Auto. Kostenlose Parkmöglichkeiten während der Buchung.
  • Walk-In und Bike-In für Radfahrende und Fußgänger und Fußgängerinnen im Westbereich der Lanxess-Arena. Es werden Fahrradstellplätze zur Verfügung gestellt. Folgen Sie den Hinweisschildern in Richtung Lanxess-Arena, oder der Beschreibung im Buchungssystem der Stadt

Termine sind nur über das Online-Portal der Stadt Köln buchbar: https://www.stadt-koeln.de/artikel/70610/index.html

Weitere Unterstützungsleistungen

Auch die Kölner  Bürgerhäuser/-zentren bieten Unterstützungsleistungen an:

Bürgerhaus Deutz, Tempelstr. 41-43, 50679 Köln, Tel. 0221 / 221-9 14 59,

www.buergerzentrum-deutz.de

Hier finden Sie:

Impf-Booster-Patenschaften, Einkaufshilfen, „Offenes Ohr“ für Ihre Anliegen. Das Quartiersprojekt schult „Schritt für Schritt zu einem digitalen Verständnis“. Am 22. 12.21 steht hier von 10-16 Uhr ein Impf-Bus. Alle Impfstoffe vorhanden, kein Termin erforderlich.

Bürgerhaus Stollwerck, Dreikönigenstr.23, 50678 Köln, Tel. 0221 / 991 10 80,

www.buergerhaus-stollwerck.de

Hier werden Digitalisierungskurse und Technik-Sprechstunde für die Verbesserung notwendiger Online-Kontakte angeboten.

Bürgerschaftshaus Bocklemünd, Görlinger Zentrum 11-15, 50829 Köln Tel. 0221 / 283 19 41, www.buergerschaftshausev.de

Hier finden regemäßige Impftermine statt.

Sie finden persönliche Ansprache, Sozialberatung, Aufklärung durch Sprechstunden.

Bürgerzentrum Ehrenfeld, Venloer Str. 429, 50825 Köln, 0221 / 16 80 00 70 11

www.bueze.de

Es werden Corona-bedingte Nachbarschaftshilfen für Menschen aus dem Veedel (Einkauf, Informationen zur Pandemie, Sozialkontakte – digital und telefonisch) angeboten.

Bürgerzentrum Finkenberg, Stresemannstr. 6a, Tel. 02203 / 935 44 18, www.parisozial-koeln.de

Auskunft und Begleitung zu den Impfpartys, die jeden Mittwoch von 14-16 Uhr im Jobwerk Porz stattfinden.

Bürgerhaus MüTze, Berliner Str. 77, 51063 Köln, Tel. 0221 / 95 62 85 71, www.interkultur-ev.net

Individuelle Unterstützungsleistungen wie Beratung.

Bürgerzentrum Nippes – Altenberger Hof, 50733 Köln, Mauenheimerstr. 91, Tel. 0221 / 976 48 70, www.buergerzentrum-nippes.de

Es werden individuelle Impfunterstützung und Einkaufshilfen mehrmals wöchentlich angeboten.

Quäker Nachbarschaftsheim, Kreutzer Str. 5-9, 50672 Köln, Tel. 0221 / 951 54 00, www.quaeker-nbh.de

Es werden Unterstützungen zum Thema Impfen in Kooperation mit Hausärzt*innen angeboten.

Alle Adressen unter www.koelnerelf.de

Aktuelle Informationen finden Sie immer unter www.corona.koeln.

Umfrage Teilhabe in der Pandemie von Menschen mit Behinderung

Die katholische Hochschule NRW, Abteilung Münster, führt eine Studie zu den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die soziale Teilhabe von Menschen mit Behinderung durch. Die Studie fragt danach, wie sich die Corona-Pandemie auf den Lebensalltag von Menschen mit Behinderung in NRW auswirkt. Dazu werden Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen und/oder deren An- und Zugehörige befragt. Die Umfrage erfolgt im Auftrag der Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung sowie Patientinnen und Patienten in NRW, Frau Claudia Middendorf.

Ziel der Studie ist, bestehende Benachteiligungen und zusätzliche Unterstützungsbedarfe von Menschen mit Behinderung während der Pandemie zu identifizieren.  Aus der Auswertung können sich wichtige Hinweise für die Politik in Bezug auf die soziale Teilhabe von Menschen mit Behinderung in NRW in Krisenzeiten ergeben.

Klicken Sie einfach einen der folgenden Links an und nehmen online teil:

1. Wenn Sie selbst eine Behinderung haben oder einem Menschen mit Behinderung beim Ausfüllen des Fragebogens assistieren, nehmen Sie diesen Link:
https://limesurvey.katho-nrw.de/index.php/795696?lang=de

 2. Wenn Sie An- oder Zugehöriger eines Menschen mit Behinderung sind, nehmen Sie diesen Link:
https://limesurvey.katho-nrw.de/index.php/914457?lang=de

Der Fragebogen ist so gut wie möglich barrierearm gestaltet. Elektronische Vorleseanwendungen können jedoch leider mit diesem Programm nicht genutzt werden. Wir bitten Menschen mit Sehbeeinträchtigung oder mit Lernschwierigkeiten, den Fragebogen mit Unterstützung einer persönlichen Assistenz auszufüllen, damit auch ihre Erfahrungen erfasst werden können.

Die Befragung ist selbstverständlich anonym und freiwillig. Sie endet am 31.01.2022.

Bei Rückfragen sowie Verständnisschwierigkeiten wenden Sie sich bitte an die Projektleitung:

Prof’in. Dr. Ursula Böing & Prof’in. Dr. Sabine Schäper
Katholische Hochschule NRW, Abteilung Münster
Piusallee 89; 48147 Münster
Mail: u.boeing@katho-nrw.de; s.schaeper@katho-nrw.de
Tel. 0251/41767-84 oder 02174/6661234 oder 0251/41767-29

Weihnachtsgruß

Das Team von „Selbstbestimmt Leben“ Behinderter Köln wünscht allen Mitgliedern, Unterstützer*innen und Freund*innen des Vereins schöne und entspannte Weihnachtstage und alles Gute für 2022!

Vom 24.12.2021 bis 02.01.2022 machen wir Weihnachtsferien.
Ab dem 03.01.2022 sind wir wieder für Sie erreichbar.

Das Bild zeigt im Hintergrund einen Ausschnitt des Kölner Doms bei Nacht.
Im Vordergrund ist ein Teil eines beleuchteten Weihnachtsbaums zu sehen.

Durch Telefon zum Austausch

Die Beratungstelle EUTB Selbstbestimmt Leben Köln bietet für Menschen, die im Alter erblinden und mit anderen ins Gespräch kommen wollen, einen telefonischen Austausch via Telefonkonferenz an.

Menschen, die im Alter ihr Sehvermögen verlieren suchen nach Gleichgesinnten, um sich über die neuen Herausforderungen auszutauschen. Wegen der Pandemie sind die Möglichkeiten zur persönlichen Begegnung seltener geworden. Damit erblindete Menschen sich dennoch mit anderen austauschen können bieten wir ab dem 16.12. eine Telefonkonferenz an.

Interessierte können sich jeden dritten Donnerstag im Monat ab 16 Uhr einschalten und miteinander ins Gespräch kommen. Die Telefonnummer erfragen Sie bitte unter

0221-322290.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und wünschen einen guten Austausch.

Ihre EUTB Selbstbestimmt Leben Köln.

Vortrag im Kinderhospiz

Ellen Kuhn steht im Kinderhospiz vor einem Roll-Up der Einrichtung.

Am 23.11.2021 hat Ellen Kuhn das Kinder- und Jugendhospiz Regenbogenland in Düsseldorf besucht und dort einen Vortrag zum Thema „Selbstbestimmt Leben mit Behinderung“ gehalten.
Der Vortrag war Teil einer Projektwoche des Jugendhospizes. Es entstand ein reger Austausch unter anderem zu den Themen Auszug von zuhause, Assistenz, Führerschein und Unterstützungsmöglichkeiten.
Wir bedanken uns beim Kinder- und Jugendhospiz Regenbogenland für die Möglichkeit des Austauschs und wünschen den Jugendlichen alles Gute für die Umsetzung ihrer Wünsche und Ziele.