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Autor: Petra Dillmann-Hoppe

Run of Colours als Inklusionslauf

Am 23. September heißt es „Ich lauf‘ mir die Füße bunt“ beim Run of Colours im Kölner Rheinauhafen. Der Charitylauf zugunsten der Aidshilfe Köln setzt ein Zeichen für mehr Vielfalt, Akzeptanz und Solidarität.
Der Lauf ist für alle Menschen offen, deswegen führt der Veranstalter die 5 km-Strecke als Inklusionslauf durch:

  • Das Rahmenprogramm wird durch Gebärdensprachdolmetscher_innen übersetzt.
  • Barrierefreie WCs sind vorhanden.
  • Der Anmeldebereich ist barrierefrei.
  • Die Strecke ist flach und ebenerdig (zertifizierte Laufstrecke).
  • Rollstuhfahrer_innen und Tandem-Läufer_innen sind selbstverständlich willkommen.
Leider sind keine Handbikes zugelassen. Grund ist die zu hohe Geschwindigkeit.
Der Startschuss auf der 5 km-Strecke fällt am 23. September 2017 um 15 Uhr im Kölner Rheinauhafen.
Darüberhinaus wird Kölns bunteste Gruppe gesucht. Ob verkleidet, im Laufdress, als Laufanfänger_in oder Profi, alle Teilnehmenden haben ihren Spaß auf den 5 km durch den Rheinauhafen, ob mit oder ohne Zeitmessung- und das alles für den guten Zweck.
100 Prozent Benefiz: Die kompletten Erlöse der Veranstaltung kommen den Angeboten der Aidshilfe Köln, wie dem HIV-Schnelltest-Angebot, der Schul-und Jugendprävention und dem Frauen- und Familienzentrum, zugute. Zur Homepage des Run of Colours.

Fachtag des Vereins Mental Health & Deafness in Bonn

Der erste Fachtag des Vereins Mental Health & Deafness findet am Samstag, den 30. September, an der Universität Bonn statt. Der Fachtag ist gleichzeitig die Auftaktveranstaltung des neu gegründeten mhDeaf-Verbandes.
Der Verband ist im Aufbau und zukünftige Mitglieder sind herzlich eingeladen, an dem Prozess der Entstehung teilzuhaben. Deshalb wird auf der Tagung Zeit und Raum zur Verfügung gestellt, um möglichst eine Plattform für neue Ideen und für den Austausch über Methoden und Erfahrungen zwischen Fachleuten bietet zu schaffen. Weitere Informationen und Anmeldung

Flüchtlinge mit Behinderung

Heute trafen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zentrums für selbstbestimmtes Leben (ZsL) Köln mit Wolfram Buttschardt und Manuel von Gilsa vom Netzwerk Flüchtlinge mit Behinderung der Diakonie Michaelshoven zu einem fachlichen Austausch zusammen. Dabei stellten die Mitarbeiter des Netzwerks ihre Arbeit vor und die Situation der Flüchtlinge mit Behinderung in Köln dar. Gemeinsam wurde über die Gegebenheiten in Köln diskutiert und die zukünftige Zusammenarbeit abgesprochen. Wechselwirksam werden sie das ZsL und die Diakonie Michaelshoven in Beratungsfällen und anderen Anliegen die Flüchtlinge mit Behinderung betreffen unterstützen. Angebote der Diakonie Michaelshoven für Flüchtlinge

Richterfortbildung zur UN-BRK

Die UN-Behindertenrechtskonvention – seit 2009 geltendes Recht in Deutschland – wird vor allem an den Sozialgerichten aufgegriffen: Knapp die Hälfte der  veröffentlichten Entscheidungen, die seit 2009 Bezug auf die UN-Konvention genommen haben, wurde von Sozialgerichten gefällt. 
Deshalb hat die Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte im April 2017 das zweijährige Projekt "Menschenrechte in der sozialgerichtlichen Praxis" gestartet, das Richter_innen der Sozialgerichtsbarkeit einlädt, rechtliche Fragestellungen rund um die UN-Behindertenrechtkonvention zu erörtern. Ab Herbst 2017 sollen bundesweit in verschiedenen Bezirken der Sozialgerichtsbarkeit eintägige Fortbildungen angeboten werden. Referent_innen mit Schwerpunkt Völker- beziehungsweise Sozialrecht werden menschenrechtliches Wissen – zugeschnitten auf den Arbeitsalltag an deutschen Sozialgerichten – vermitteln. Während der Projektlaufzeit wird die Monitoring-Stelle eine Materialsammlung mit der relevanten juristischen Literatur entwickeln, die zunächst den Teilnehmer_innen den Arbeitsalltag erleichtern und nach Projektabschluss im Internet allgemein zur Verfügung gestellt werden soll. 
Unterstützt wird das Projekt von einem Expert_innenkreis, der am 12. Mai erstmals in Berlin zusammenkam und sich mit den inhaltlichen Schwerpunkten des Fortbildungsangebots auseinandersetzte. Ihm gehören (in alphabetischer Reihenfolge) an:
  • Dr. Stephan Gutzler, Richter am Landessozialgericht Rheinland-Pfalz
  • Susann Holzhey, Direktorin am Sozialgericht Meiningen (Thüringen)
  • Prof. Dr. Helge Loytved, Vorsitzender Richter am Bundessozialgericht a.D.
  • Monika Paulat, Präsidentin des Deutschen Sozialgerichtstages und Präsidentin des Landessozialgerichts a.D.
  • Carl-Wilhelm Rößler, Rechtsanwalt, Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben (KSL) für den Regierungsbezirk Köln

Petition für barrierefreie Geldautomaten

Raymund Haller aus Karlsruhe kämpft dafür, dass auch sehbehinderte Kunden am Geldautomaten ohne Hürden Geld abheben können. Mit anderen Mitstreitern will er eine Geldautomaten-Umrüstung durchsetzen. Aus diesem Grund hat er eine Petition (Nr. 67896) beim Bundestag in Berlin eingereicht.
Mit der Petition werden Erleichterungen für Blinde und Sehbehinderte bei der Erledigung ihrer Bankgeschäfte mithilfe einer bedienungsfreundlicheren und barrierefreien Ausstattung der Kontoauszugsdrucker, Selbstbedienungsterminals, Überweisungsscanner und Geldautomaten der Banken gefordert. Insbesondere wird um eine gleichgerichtete, vorderseitige und richtungssortierte Ausgabe von Geldscheinen an Bankautomaten gebeten.
Die Petition zum herunterladen.
Die Petition kann leider nicht mehr online mitgezeichnet werden. Dies muss nun auf dem Postweg oder per Fax geschehen.
Anleitung zur Mitzeichnung einer Petition auf dem Postweg:
Für die Unterstützung einer Petition auf dem Postweg (Brief, Fax, Postkarte) sind geringe formelle Anforderungen zu beachten, wie:
  • Angabe der zu unterstützenden Petition des Deutschen Bundestages (für die Zuordnung)
  • Vorname, Name (des Mitzeichnenden)
  • Adresse (des Mitzeichnenden)
  • unbedingt eigenhändige, handschriftliche Unterschrift (des Mitzeichnenden).
Die Postanschrift:
Deutscher Bundestag
– Petitionsausausschuss –
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Fax: 030 / 227-36027 oder -36053
Link zum Bericht der Landeschau Baden-Würtemberg (SWR)

Fachtagung: „Herausforderndes Verhalten bei Menschen mit Komplexer Behinderung“

Der Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung NRW e.V. veranstaltet am 29./30. September 2017 gemeinsam mit der Stiftung Leben pur und der Humanwissenschaftlichen Fakultät/Department Heilpädagogik und Rehabilitationswissenschaften der Universität zu Köln die Fachtagung "Herausforderndes Verhalten bei Menschen mit Komplexer Behinderung".
Anmeldungen sind ab sofort möglich. Alle Infos zur Tagung und den Link zum Online-Anmeldeformular finden Sie auf unserer Internetseite (www.lvkm-nrw.de) sowie im angehängten Flyer. Flyer zur Veranstaltung

Kölner Innovationspreis Behindertenpolitik – jetzt bewerben!

Ab sofort können sich Kölner Gruppen um den Kölner Innovationspreis Behindertenpolitik (KIB) bewerben. Der Preis wird bereits zum achten Mal vergeben. Er zeichnet beispielhafte Projekte aus, die das Leben von Menschen mit Behinderung in Köln verbessern. Besonders wichtig: Menschen mit Behinderung müssen aktiv am Projekt beteiligt sein. Denn als Experten in eigener Sache wissen sie am besten, was gut für sie ist.
Ob Kultur, Schule, Sport, Arbeit, Wohnen, Mobilität: bis zum 17. Juli 2017 werden Bewerbungen aus den unterschiedlichsten Bereichen entgegen genommen. Das Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro kann einer Gruppe zugesprochen oder auch auf bis zu drei Gruppen aufgeteilt werden. Die Preisverleihung findet am 8. Dezember 2017 im Forum VHS im Kulturquartier des Rautenstrauch-Joest-Museums statt. Flyer zum KIB

KSL NRW auf dem Tag der Begegnung

Beim diesjährigen Tag der Begegnung des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) in Köln waren die Kompetenzzentren Selbstbestimmt Leben (KSL) für Nordrhein-Westfalen mit einem gemeinsamen Stand vertreten. 
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen sechs Kompetenzzentren und der Koordinierungsstelle informierten die Besucherinnen und Besucher über Struktur, Aufgaben und Angebote der KSL. Darüberhinaus wurde in Zusammenarbeit mit GIPS e.V. ein Parkinson-Simulator und das Schreiben von Liebesbriefen in Brailleschrift angeboten. In der "Open Library" hatten Interessierte die Möglichkeit Fragen zum Thema "Behinderung" zu stellen, ganz offen und ohne falsche Scheu. Aus den Aktionen  sowie den Informationsgesprächen ergab sich ein angeregter und gewinnbringender Austausch, der den Tag der Begegnung für die KSL zu einem erfolgreichen Termin machte.

Informationsveranstaltung zum BTHG und zur Persönlichen Assistenz

Am 22./23. Juni findet in Berlin die NITSA-Fachtagung "Das Bundesteilhabegesetz und die Zukunft der Persönlichen Assistenz" statt.
Alle Informationen zur Veranstaltung, den Programmablauf und die Anbmeldung findeen sie hier: Das Bundesteilhabegesetz und die Zukunft der Persönlichen Assistenz