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Autor: Petra Dillmann-Hoppe

MAD PRIDE Parade 2019 in Köln

10. Juni 2019
13 Uhr
Neptunbad, Köln-Ehrenfeld

Ihr seid ALLE herzlich eingeladen, die MAD PRIDE 2019 mit uns zu feiern – jedes Jahr versammeln sich Krummbeine, Psychiatrieerfahrene genauso wie Rolli-Fahrer*innen, die den Wahnsinn einmal im Jahr so richtig lustvoll wach küssen wollen.
Viele meinen, unser Alltag wäre leidvoll oder erleben uns als irritierend wenn wir so sind wie wir sind. Doch das ist IHR Problem, nicht unseres. Wir leben, fühlen und denken, verlieben uns, haben Beziehungen oder bekommen Kinder. Wir essen, schlafen, gehen zum Doc, manche arbeiten, genießen – und bei der Mad Pride feiern wir UNSER Leben.
Wir gehen zusammen mit Plakaten, Fahnen und viel Musik nach Odonien zur Abschlusskundgebung der Mad Pride. Mit den verschiedensten Künstler*innen feiern hier alle zusammen. MAD-PRIDE-Flyer als pdf

Schauspiel Köln: Vorstellung für Menschen mit Sehbehinderung

Am Samstag, 15.06.2019, bietet das Schauspiel Köln eine Theatervorstellung mit Audiodeskription für Menschen mit Sehbehinderungen an. Die Inszenierung MEDEA von Robert Borgmann wird von zwei Audiodeskripteuren über Kopfhörer simultan zum Geschehen auf der Bühne kommentiert, sodass Menschen mit eingeschränktem oder nicht vorhandenem Sehvermögen die Möglichkeit haben, Theater zu erleben. Die Vorstellung beginnt um 19.30 Uhr.

Vor der Vorstellung wird es ab 17.00 Uhr ein Rahmenprogramm geben, welches neben einer dramaturgischen Einführung und einem Gespräch mit einer der Schauspieler*innen auch eine Ertastung von Bühne und Kostümen beinhaltet. Dieses Rahmenprogramm ist im normalen Theaterticket mit enthalten. Gäste mit einer eingetragenen Sehkraft von unter 30 Prozent erhalten 50 Prozent Ermäßigung des Ticketpreises sowie eine kostenlose Karte für eine Begleitung.

Tickets können Sie per Mail an tickets@buehnen.koeln oder telefonisch unter 0221-221-28400 bestellen.

9. Kölner Innovationspreis Behindertenpolitik – jetzt bewerben

Ab sofort können sich Kölner Gruppen für den Kölner Innovationspreis Behindertenpolitik (KIB) bewerben. Der Preis wird bereits zum neunten Mal vergeben. Er zeichnet beispielhafte Projekte aus, die das Leben von Menschen mit Behinderung in Köln verbessern. Besonders wichtig: Menschen mit Behinderung müssen aktiv am Projekt beteiligt sein, denn als Expertinnen und Experten in eigener Sache wissen sie am besten, was gut für sie ist.

Ob Kultur, Schule, Sport, Arbeit, Wohnen oder Mobilität: Bis zum 19. Juli 2019 werden Bewerbungen aus den unterschiedlichsten Bereichen entgegen genommen. Das Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro kann einer Gruppe zugesprochen oder auch auf bis zu drei Gruppen aufgeteilt werden. Erstmals wird es in diesem Jahr einen Sonderpreis „Inklusion an Kölner Schulen“ geben. Die Preisverleihung findet am 11. Dezember 2019 im Forum VHS im Kulturquartier des Rautenstrauch-Joest-Museums statt.

Die Preisträger werden von einem sechsköpfigen Preisgericht ermittelt. Prominentes Mitglied des Preisgerichts ist diesmal die Filmemacherin Hella Wenders. Die Nichte des bekannten Filmregisseurs Wim Wenders wurde unter anderem mit dem Dokumentarfilm „Berg Fidel – Eine Schule für alle" bekannt. Der Film zeigt, wie inklusives Lernen funktionieren kann. Er erhielt unter anderem die „Lüdia“ auf dem Filmfest Lünen 2011 und war in der Vorauswahl zum deutschen Filmpreis. Beim 2017 erschienenen Dokumentarfilm „Schule, Schule“ begleitete Hella Wenders vier Kinder, die zusammen auf der inklusiven Schule ,Berg Fidel‘ im gleichnamigen Stadtteil in Münster lernten.

In 2017 erhielt der Verein inklusiv wohnen Köln e. V. für das Projekt "Inklusives Kölner Haus" den ersten Preis. Der zweiten Preis ging an das Projekt "Mit Bus und Bahn unterwegs – Tipps in einfacher Sprache". Der dritte Preis wurde zweimal vergeben. Zum einen an das Projekt "Barrierefreies Einkaufen in Ehrenfeld" und zum anderen an die „RapWerkstatt“.

Infoblätter zum Kölner Innovationspreis Behindertenpolitik 2019 sind erhältlich in den Bürgerämtern, im Gesundheitsamt, in den Zweigstellen der Stadtbibliothek und der VHS, im Stadthaus Deutz, im Kalk-Karree sowie bei Behindertenorganisationen. Auf Anfrage werden sie gerne auch zugeschickt. Telefonische Auskünfte unter 0221/221-29727.

Weitere Informationen und Anmeldeunterlagen gibt es im Internet unterhttp://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/soziales/behinderung/

SL Köln auf dem Tag der Begegnung am 25. Mai in Köln

Am 5. Mai findet im Kölner Rheinpark der Tag der Begegnung des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) statt. Auch "Selbstbestimmt Leben" Behinderter (SL) Köln e.V. ist mit seinen Projekten vertreten.
EUTB SL Köln stellt sich im Rahmen des Kölner EUTB-Netzwerkes vor (Stand: Rheinpfad 10).
Das Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben (KSL) für den Regierungsbezirk Köln stellt sich im Rahmen der KSL NRW vor (Stand: Brückenweg 4). Lageplan des LVR

Bundesteilhabepreis 2019 – Inklusive Mobilität

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) lobt erstmals in diesem Jahr den Bundesteilhabepreis für eine gelungene inklusive Sozialraumgestaltung aus. Ab sofort können sich Interessierte bewerben. Gesucht werden Gute-Praxis-Beispiele und Modellprojekte, die vorbildlich für den inklusiven Sozialraum und bundesweit auf Kommunen und/oder den ländlichen Raum übertragbar sind.
Der Bundesteilhabepreis
Der Bundesteilhabepreis wird als Teil der InitiativeSozialraumInklusiv (ISI) von der Bundesfachstelle Barrierefreiheit ausgeschrieben. Eine unabhängige Jury, der mehrheitlich Vertreterinnen und Vertreter der Verbände von Menschen mit Behinderungen angehören, wählt die Preisträger aus. Zudem sind Expertinnen und Experten aus Kommunen und Ländern Mitglied der Jury.
Um die Vielfalt des inklusiven Sozialraums thematisch aufzuzeigen, hat der Bundesteilhabepreis jedes Jahr einen anderen Schwerpunkt. Im Jahr 2019 ist das Thema die „Inklusive Mobilität“.
Bundesteilhabepreis 2019: Inklusive Mobilität
Bewerbungsschluss: Mittwoch, 31. Juli 2019

Der Bundesteilhabepreis ist mit insgesamt 17.500 Euro (1. Preis 10.000 Euro) dotiert. Bewerben können sich dieses Jahr alle Akteure mit Bezug zum öffentlichen und privaten Nahverkehr, insbesondere Verkehrsdienstleister, Verkehrsträger, Verkehrsplanende aber auch Anbieter von digitalen Lösungen, die mit Gute-Praxis-Beispielen und Modellprojekten einen inklusiven Sozialraum erfahrbar machen und zur Nachahmung anregen.
Die Preisverleihung findet auf den vom BMAS ausgerichteten Inklusionstagen statt. Der Preis wird von den Kommunalen Spitzenverbänden (Deutscher Landkreistag, Deutscher Städtetag und Deutscher Städte- und Gemeindebund) unterstützt.
Weitere Informationen rund um den Bundesteilhabepreis finden Sie unter: www.bundesteilhabepreis.deHaben Sie noch Fragen zum Preis und zur Auslobung? Diese beantwortet Ihnen gerne Dr. Petra Zadel-Sodtke: E-Mail: petra.zadel-sodtke@kbs.de, Telefon 030/259 36 78-0.

SL Köln im AK Inklusion des Kölner Studierendenwerks zu Gast

Am 14. Mai waren Ellen Kuhn (EUTB SL Köln) und Ellen Marquardt (KSL Köln) im Arbeitskreis Inklusion des Kölner Studierendenwerks zu Gast. Sie informierten über Grundsätze und Geschichte von "Selbstbestimmt Leben" Behinderter Köln e.V. und seine Projekte ZsL, KSL und EUTB. Besonders im Fokus standen dabei die Philosophie der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung, das Peer Counseling als Beratungsansatz und der Aspekt der Unabhängigkeit. Die Mitglieder des Arbeitskreises zeigten sich sehr an einer intensiven Vernetzung interessiert.

ISL im Regierungsviertel angekommen

Über ein volles Haus konnte sich die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) am vergangenen Freitag beim Tag der offenen Tür zur Einweihung ihrer neuen Räumlichkeiten im Regierungsviertel in Berlin freuen. Mit ihren Räumen in der Leipziger Straße 61 ist die ISL nun nur noch wenige Minuten vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und anderen Ministerien entfernt.

"Mit der heutigen Einweihungsfeier der neuen Bundesgeschäftsstelle der ISL in der Mitte der Bundeshauptstadt Berlin öffnet sich ein neues Kapitel für die Zukunft des Dachverbandes der Zentren für Selbstbestimmtes Leben. Vielen Dank für Euer zahlreiches Kommen. Danke an Deaf Studies der Humboldt Universität, an die Kellerkinder, das Weibernetz, an akse, die gsub, Prof. Dr. Theresia Degener, unsere neuen Nachbarn und alle anderen lieben Gäste, die uns besucht haben", erklärte Alexander Ahrens, Öffentlichkeitsreferent der ISL.
Bericht von Ottmar Miles-Paul (kobinet)