ERINNERUNG: Online-Workshop am 24.09.2022: Mit Achtsamkeit mehr zu mir finden

Das Leben als behinderte Person kann sehr schön sein, aber auch sehr anstrengend. In diesem Workshop werden wir die Achtsamkeit und Selbstfürsorge kennenlernen, als Möglichkeiten, besser mit dem stressigen Alltag umgehen zu können. Dies kann uns dabei unterstützen, wieder unsere eigene Kraft zu sehen.

In diesem 2-stündigen Online-Workshop werden wir gemeinsam auf die folgenden Themen eingehen:

AchtsamkeitSelbstfürsorgeEmpowerment

Wir werden gemeinsam meditieren und uns über unsere eigenen Erfahrungen austauschen. Es wird auch praktische Tipps geben, wie wir diese Themen in unseren Alltag umsetzen können.

Selbst wenn du noch keine oder wenig Erfahrung mit Meditation hast, ist dieser Workshop für dich geeignet.

Über die Workshop-Leiterin

Mechthild Kreuser ist Trainerin und Beraterin für Achtsamkeit und Inklusion. Sie ist Sozialpsychologin (M.Sc), zertifizierte MBSR-Trainerin (Mindfulness-based Stress Reduction) und Yogalehrerin (i.A.). Als behinderte Person hat sie die regelmäßige Achtsamkeits- und Meditationspraxis dabei unterstützt, besser mit verschiedenen Themen, die durch ihre Behinderung aufgekommen sind, umzugehen. Diese Erfahrung gibt sie nun in ihren Workshops weiter, um die Achtsamkeitspraxis für mehr Menschen zugänglich zu machen.

Datum: Samstag, 24.09.2022

Zeit: 14.00 – 16.00 Uhr

Ort: online, Zoom

Wir bitten um Anmeldung unter westbomke@eutb-sl-koeln.de bis zum 15.09.2022.Ebenso bitten wir bis dahin um die Mitteilung, ob Unterstützung durch z.B. Gebärdendolmetschung erforderlich ist.

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Demo für barrierefreien Bahnverkehr

Barrierefreiheit ist wichtig für jeden! Zum 19.08.2022 hatte die Aktionsgruppe rollfender (rollend/laufender) Widerstand zu Demonstration für barrierefreien Bahnverkehr aufgerufen. Hierbei handelt es sich um eine privatorganisierte Gruppe aus behinderten und nicht-behinderten Menschen.

Sie kennen sich von Aktionen für den Umweltschutz. Sie möchten nicht nur die Umwelt schützen, sondern eine Welt für alle gestalten. So haben sie es sich zur Aufgabe gemacht auf die mangelnde Barrierefreiheit Nah- und Fernverkehr aufmerksam zu machen.

Als Beispiel für die Schwierigkeiten bei der Umsetzung von Barrierefreiheit haben sie sich den Deutzer Hauptbahnhof ausgesucht. Hier begann die Demonstration und sollte nach einer gemeinsamen Zugfahrt an der Zentrale der Deutschen Bahn in Frankfurt enden.

Um 10:00 Uhr trafen sich die Demonstranten auf dem Vorplatz des Bahnhofs. Nach einer lautstarken Kundgebung vor und einem Demonstrationszug durch den Deutzer Bahnhof teilte sich um 12:00 Uhr Gruppe der Demonstrierenden und einige traten die Reise nach Frankfurt an. Dort endete die Demo in schwindelerregende Höhe.

Nichts über uns ohne uns! Auch SL Köln war dabei!

Dem Zentrum für selbstbestimmtes Leben, wie auch den anderen Projekten (KSL,EUTB) ist es ein großes Anliegen die Interessen von behinderten Menschen in Köln und Umgebung zu unterstützen und für die Öffentlichkeit sichtbar zu machen.

Bunt, lautstark wurde darauf aufmerksam gemacht, dass es immer noch viel zu tun gibt.

Mit ein paar Rampen und gutem Willen ist es nicht getan! Menschen sind vielfältig ebenso wie die Hindernisse, denen sie gegenüberstehen.

Den Demonstranten ist es wichtig genauso mobil zu sein, wie es Nichtbehinderte auch sein können.

Einzelne berichten beispielsweise, dass sie im ICE nicht mitgenommen werden, wenn der eine Platz im ICE bereits besetzt ist. Sie empfinden das als Diskriminierung. Die Mitarbeitenden der Bahn rechtfertigen sich mit dem Sicherheitsaspekt. Dass man sie nicht mitnehmen würde, wäre keine Diskriminierung, sondern würde der Sicherheit des potentiellen Reisegastes dienen, schließlich ist der besondere Platz schon besetzt. Dies ist nur ein Beispiel von vielen.

Aus Sicht der Beteiligten ist das mindestens strukturelle Diskriminierung. Diese muss als solche benannt werden, nur dann kann man anfangen etwas zu ändern.

Barrierefreiheit ist für jeden wichtig, egal ob jung, alt, behindert oder nicht behindert, unterwegs mit dem Kinderwagen, Rollator, Rollstuhl, mit Langstock oder Blindenführhund oder einfach nur mit verdammt schweren Koffern.

Barrierefreiheit ist etwas, das jedem nützt.

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Sommer Sonne Sonnenschein? Es konnt´ nur das SL Grillfest sein

Endlich war es mal wieder so weit.

Am 12.08.22 hat nach langer Coronapause endlich wieder unser jährliches Grillfest stattgefunden.

Um 15:00 Uhr haben sich alle getroffen und der Grill wurde angeworfen. Die Veranstaltung war bis 19:00 geplant. Spontan sind einige länger geblieben, so dass sich das Vergnügen bis in die Dämmerung zog.

Es war ein schöner Nachmittag mit viel Sonne, leckerem Essen, kühlen Getränken, Musik und Seifenblasen.

Ob für Veganer, Vegetarier oder Fleischfresser, für jeden war etwas dabei!

Das ein oder andere Kölsch und ein Sektchen sind auch geflossen.

Auch wenn die Veranstaltung intern gerne mal als „Mitgliedergrillen“ bezeichnet wird, muss niemand Angst haben, auf dem Grill zu landen.

Nicht Ihr oder Sie werden gegrillt, es wird für alle gegrillt.

Besonders nach der langen, unfreiwilligen Pause haben wir uns über jede Person gefreut, die dabei war.

Wir freuen uns, wenn eszukünftig noch mehr werden!!!!

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Demo für barrierefreien Bahnverkehr (19.08.2022 / 10 Uhr / Bhf. Köln-Deutz)

(PM von der Aktionsgruppe „Rollfender Widerstand„) Kundgebung und kollektive Bahnfahrt – auch mit Rollstuhlfahrer*innen und anderen behinderten Menschen. Der rollfende Widerstand – direkte Aktion gegen Barrieren ist eine bunte Gruppe aus Menschen mit und ohne Behinderung. Sie wollen für den barrierearmen Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel demonstrieren. Am Freitag, den 19.08.2022, ab 10.00 Uhr am (noch nicht barrierefreien) Bahnhof Köln Messe Deutz. Gegen 12.00 gehts los: mit dem 9 € Ticket und mehreren Rollstuhlfahrer*innen nach Frankfurt am Main (dort ist der Sitz der Bahn und selbst in Frankfurt sind nicht alle Fern- und Regionalverkehr-Bahnhöfe barrierefrei). “Kommt vorbei oder begleitet uns auf der Zugfahrt!” Dass der Klimawandel eine ernsthafte Bedrohung ist, ist mitterweile jedem klar. Das 9 € Ticket hat mit überfüllten Zügen bewiesen, dass Menschen bereit sind, auf klimafreundliche öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen, es hat aber auch gezeigt, dass diese dringend ausgebaut werden müssen, und dabei geht es neben mehr Platz in Zügen und besseren Verbindungen auch darum, Barrieren für die ca. 10 % der Menschen in Deutschland, die mit einer Behinderung leben, abzubauen. “Das Zug- und Busnetz muss jetzt ausgebaut werden, das ist der Moment, uns gleich mitzudenken und neue Züge oder Bahnhöfe von Anfang an so zu bauen, dass wir mitfahren können!”, sagt Max, Klimaaktivist und Rollstuhlfahrer.Noch immer sind viele zentrale Bahnhöfe wie der in Köln Messe Deutz oder der in Frankfurt West oder Frankfurt Süd nicht stufenlos zu erreichen. Selbst in neuen ICEs werden weder Belange von Rollstuhlnutzer*innen noch die von anderen Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen berücksichtigt.Viele Menschen mit Behinderung sind zusätzlich von Armut betroffen; für sie und alle anderen mit geringerem Einkommen stellen auch die regulären hohen Ticketpreise eine Barriere für das Bahnfahren dar*. “Es kann nicht sein, dass nur Reiche und Gesunde die Möglichkeit haben, sich klimafreundlich zu verhalten,” sagt Tamara, die an einer chronisch entzündlichen Rückenkrankheit leidet und deshalb nur halbtags arbeiten kann. “Wenn es uns ernst ist mit Klimaschutz, müssen wir den öffentlichen Verkehr so ausbauen, dass es für alle möglich ist mitzufahren.”Was wir hier fordern, ist nicht übertrieben und sogar bereits gesetzlich vorgeschrieben: Alle Menschen haben gemäß Grundgesetz das Recht auf Teilhabe am öffentlichen Leben und niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden. Die bereits 2009 ratifizierte UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet Deutschland dazu, im öffentlichen Raum einen „gleichberechtigten Zugang […] zu Transportmitteln“ zu schaffen. Seit dem 01.01.2022 soll laut Personenbeförderungsgesetz (PBefG) der öffentliche Nahverkehr barrierefrei sein.Dass es im öffentlichen Nahverkehr noch viele Barrieren gibt, will der Rollfende Widerstand mit einer gemeinsamen Zugfahrt aufzeigen. “Wir sind gespannt, wie es sein wird, mit gleich mehreren Menschen mit Behinderung eine so lange Zugfahrt zu machen”, sagt die Behindertenrechtsaktivistin und Rollstuhlfahrerin Cécile. Der Weg vom Ottoplatz zum Abfahrtsgleis wird wohl die erste Barriere darstellen, denn hier gibt es keinen Aufzug. Vor den Rolltreppen sieht man lediglich ein Schild mit einem durchgestrichenen Kinderwagen. Auf offizielle Presseanfragen an die Stadt Köln zum barrierenfreien Ausbau der ÖPNV Infrastruktur, darunter die des Bahnhofs Köln-Messe Deutz, gab es seit Februar 2022 noch keine Antwort.**“Die Tatsache, dass Anfragen ignoriert werden und der Ausbau kaum vorangetrieben wird, zeugt von einer ableistischen Politik,” sagt Cécile und erklärt dann: “Ableismus kommt aus dem Englischen von „to be able“, also fähig sein und ist ein Wort, das Diskriminierung von Menschen mit Behinderung aufzeigt.” Ableismus wird oft als Behindertenfeindlichkeit übersetzt, es geht dabei aber auch um strukturelle Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen. Darunter fällt z.B., dass Gleise wegen der Stufen für Menschen mit Rollstuhl nicht zugänglich sind, aber auch ein fehlendes oder mangelhaftes Blindenleitsystem. „Barrierefreiheit darf nicht auf Rampen reduziert werden. Es bedeutet viel mehr!“ ergänzt Max.Die Gruppe Rollfender Widerstand hat eine Liste mit Ideen gesammelt, wie die Bahn für Menschen mit Behinderungen und chronischen Krankheiten zugänglicher werden kann.– Mobilitätsservice: Unbürokratisch und ohne Anmeldung, verfügbar solange Züge fahren– Berücksichtigung unterschiedlicher Behinderungen und Einschränkungen bei der Infrastruktur: z.B (rollstuhlbefahrbare) Liegewagen und Ruhewagen für neurodivergente Menschen und für chronisch Kranke, die sich ausruhen müssen oder nicht lange sitzen können– Durchsagen sowohl per Lautsprecher als auch auf der Anzeigetafel.– Unbürokratische Entschädigung von Betroffenen bei Barrieren und Diskriminierung– Schulung über Ableismus für Mitarbeitende der Deutschen Bahn– Weiterhin Maskenpflicht, da wichtig für Menschen mit Immunschwäche– Mehr als einen Wagen mit Rollstuhlplätzen pro Zug– Keine neuen Züge mit Stufen bestellen– Mehr Sitzgelegenheiten an Bahnhöfen– Ausbau: Mehr Platz, mehr erreichbare Orte, direktere Verbindungen– Möglichst kostenfrei (z. B. 9-Euro-Ticket)Weil Menschen verschieden sind und sich nicht allen Menschen dieselben Barrieren stellen, ruft die Gruppe andere von Ableismus Betroffene dazu auf, zu ergänzen, was die Barrieren, die sich ihnen bei Zug oder Bahnfahrten stellen, abbauen könnte. Von Barrierefreiheit würden alle profitieren. Inbesondere auch Menschen mit Kinderwagen und schwerem Gepäck.Rollfender Widerstand – Direkte Aktion gegen BarrierenKontakt für Rückfragen: 0155 10185681Blog : https://fightableism.noblogs.org/Twitter https://twitter.com/Fight_Ableism

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Quatsch Cafe für Frauen* mit Behinderungen

Das Quatsch Cafe wird endlich wieder zum Leben erweckt!Eingeladen sind alle Menschen die sich dem weiblichen Geschlecht zugehörig fühlen und eine Behinderung haben. Wir treffen uns ab 16 Uhr zu einem lockeren Austausch im Cafe der Wagenhalle im Comedia Theater, Vondelstr. 4-8 in 50677 Köln.

Die ersten zwei Termine sind der 13.07. und 18.08.2022Alle Interessierten melden sich bitte bis zum 08.07.2022 unter einer der folgenden E-Mail Adressenseverin@eutb-sl-koeln.de, westbomke@zsl-koeln.de an.Wir freuen uns über alle die dabei sind!Jennifer Westbomke und Jeanette Severin

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MAD PRIDE goes „The Human Measure“

Komm näher. Mach mal neu!

Das sind nur zwei der Slogans des diesjährigen Sommerblut-Festivals, das ZsL, die EUTB SL Köln und das KSL am 22. Mai 2022 in Köln besuchten.

Und ja, nach mehr als zwei Jahren Pandemie, wenn sich Menschen wieder näherkommen, fühlt sich vieles vertraut und doch auch neu an.

In der Vorstellung des Teatro Die Venti „The Human Measure“ konnten wir miterleben, wie eine Maschine erschaffen wird, die die Lösung aller Probleme der Gemeinschaft darstellt. Sie führt ihr eigenes Leben, das aber nur wenige Momente hält und die Menschen in tiefe Verzweiflung stürzt, mit der sie lernen umzugehen.

An dieser Performance nahmen Künstler*innen des Teatro die Venti, sowie Menschen mit und ohne Behinderung aus Köln und Umgebung teil.

Die Darbietung fand in diesem Jahr an Stelle der klassischen MAD PRIDE Parade statt, die vom KSL Köln mit organisiert wird. Im kommenden Jahr soll nach langer Coronapause endlich wieder eine MAD PRIDE durch die Straßen Kölns ziehen.

Im Anschluss daran fand auf dem Kölner Ebertplatz das große barrierefreie Kulturfinale mit u.a. dem Auftritt der ukrainischen Sängerin Laura Marti, der Vorstellung des Klangperformance iBelieve und der dazugehörigen APP, sowie viel Raum zum persönlichen Austausch statt.

Wir danken den Organisatoren des Festivals für ihr Engagement und freuen uns schon jetzt auf 2023!

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Veranstaltungshinweis: Virtuelle Ausstellungseröffnung am 29.05.2022 um 15.30 Uhr ad:bewegt! – Geschichte(n) zum selbstbestimmten Leben im Kontext der Behindertenbewegung

29.05.2022 um 15.30 Uhr: virtuelle Ausstellung ad-lab.orgad:bewegt! – Geschichte(n) zum selbstbestimmten Leben imKontext der Behindertenbewegungad:bewegt! – vom Musterkrüppelchen zur Persönlichen Assistenz

Digitale Ausstellung präsentiert Geschichte(n) zum selbstbestimmten Leben im Kontext der BehindertenbewegungAm 8. Mai 1981, dem Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus, wurde der Verein ad: ambulante dienste e.V. im Mehringhof in Berlin-Kreuzberg gegründet.Das Ziel: Menschen mit Behinderungen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.Bis dahin gab es für behinderte Menschen mit hohem Assistenzbedarf nur die Möglichkeiten, innerhalb der Familie versorgt zu werden oder in einem Heim zu leben. Auch heute ist in unserer Gesellschaft die Vorstellung fest verankert, dass Autonomie und Selbstbestimmung enden, wenn das Leben aufgrund einer Behinderung ohne Hilfe nicht zu bewältigen ist. Mit Persönlicher Assistenz sind Inklusion und Teilhabe auch für Menschen mit schweren Behinderungen möglich.Die virtuelle Ausstellung „ad:bewegt! – Geschichte(n) zum selbstbestimmtenLeben im Kontext der Behindertenbewegung“ beginnt im Mehringhof in Berlin Kreuzberg. Matthias Vernaldi, bis zu seinem Tod im März 2020 engagierter Aktivist der Behindertenszene und Vorstandsmitglied des Vereins, begrüßt die Besucher*innen am Gründungsort des Vereins. Auf der virtuellen Tour durch verschiedene Räume erhält man intensive Einblicke in das persönliche Leben schwerstbehinderter Menschen und kann sie auf ihren Reisen oder in den eigenen vier Wänden begleiten. Die Ausstellung wirft insbesondere einen Blick auf die Geschichte im Kontext der Behindertenbewegung in Deutschland. Sie lädt auch dazu ein, sich durch das verwirrende deutsche Bürokratie-Labyrinth zu bewegen. Dersicherlich bewegendste Ausstellungsteil „Erinnern und Gedenken“ geht auf dieErmordung von Menschen mit Behinderungen im Nationalsozialismus ein. Videos, Interviews und Erzählungen sowie weiterführende Links und Literaturnachweise bieten den Besucher*innen tiefergreifende Informationen zu den Themen der Ausstellung.Kuratiert von einem Expert*innenteam unter der Leitung von Laura Voigt und Dr. Esther Hornung wurde die virtuelle Ausstellung von der niederländischen Künstlerin Maria Korporal umgesetzt, die seit 2014 in Berlin lebt und arbeitet. Die erzählerische Konzeption führt mit den interaktiven Installationen und der Direktheit der Bilder und Töne zu einer unmittelbaren Beteiligung der*des Betrachter*in. Die Besucher*innen können auf Kommoden und Tischen stöbern und dort Spannendes entdecken. Nebenan kann man unter anderem Menschen beim ausdrucksstarken Tanz zusehen oder Kunstwerke betrachten.„Die Geschichte von ambulante dienste e. V. ist eng verwoben mit derBehindertenbewegung. Unsere digitale Ausstellung ad:bewegt! erinnert an die Herausforderungen der Vergangenheit und zeigt eindrucksvoll, wie ein Leben mit persönlicher Assistenz für Menschen mit Behinderung aussehen kann.“Ursula Aurien, Vorstandsmitglied bei ambulante dienste e. V.:„Unsere Rechte fallen uns nicht in den Schoß. Wir müssen immer wieder dafür streiten. Im Heim wirst du gelebt. Mit persönlicher Assistenz entscheide ich, wie ich leben will.“Die Ausstellung wird am 29.05.2022 um 15:30 Uhr eröffnet und ist unter derAdresse ad-lab.org zu finden.

ambulante dienste e. V.Urbanstraße 100, 10967 BerlinTel. 030 69 59 75-410ad@adberlin.comwww.ad-berlin.com

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Sommerblut Open Call zu The Human Measure am Ebertplatz

Das Sommerblut Kulturfestival sucht Mitwirkende für den internationalen Performance-Walk „The Human Measure“.Mit Künstler:innen des Teatro dei Venti aus Modena (IT) forschen wir vom 17. bis zum 22. Mai zu Theaterformen im städtischen Raum, bilden einen Chor und gestalten den Performance-Walk, der am 22. Mai am Ebertplatz aufgeführt wird.Das Projekt richtet sich an alle Menschen mit und ohne Behinderung, an Schauspieler:innen, Tänzer:innen, Sänger:innen, Performer:innen, Musiker:innen und Künstler:innen jeglicher Genres, die sich mit dem Thema Glaube beschäftigen möchten.Zum Open Call: 

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Stellenausschreibung: Kauffrau/-mann für Bürokommunikation (w/m/d) oder höhere Qualifikation

Bei „Selbstbestimmt Leben“ Behinderter Köln e. V. ist ab sofort eine Stelle als Kauffrau/-mann für Bürokommunikation (w/m/d) oder mit höherer Qualifikation zu besetzen. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 25 Stunden. Die ausgeschriebene Stelle ist projektbezogen zunächst befristet bis zum 31. Dezember 2022. Die projektbezogene Verlängerung der Beschäftigung ist sehr wahrscheinlich.

„Selbstbestimmt Leben“ Behinderter Köln e. V. ist Trägerverein folgender derzeitiger Projekte: das Zentrum für selbstbestimmtes Leben (ZsL) Köln, das Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben (KSL) Köln und die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB). Die Förderung dieser Projektbereiche erfolgt durch jeweils verschiedene Fördermittelgeber.

Der Träger „Selbstbestimmt Leben“ Behinderter Köln e.V. arbeitet seit 35 Jahren zum Thema Behinderung und Selbstbestimmung und gehört zu den Organisationen, die Peer Counseling professionell in der Beratungslandschaft etabliert haben. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Interessensvertretung von behinderten Menschen.

Ihr Aufgabengebiet:

Planung, Verwaltung und Abrechnung von Projekten, auch aus Europäischen FinanzierungsstrukturenBuchhaltungPersonalverwaltungBüroorganisation, inklusive Entgegennehmen von Telefonanrufen, Bearbeiten von Post und Emails etc.Protokollierung der TeamsitzungenOrganisation von und Teilnahme an VeranstaltungenRecherchearbeiten

Einstellungsvoraussetzungen/Kenntnisse:

Abgeschlossene Berufsausbildung als Kaufmann/-frau für Bürokommunikation oder höherqualifizierter AbschlussNachweisbare mehrjährige Berufserfahrung in den geforderten Tätigkeiten, insbesondere ProjektabwicklungSelbstständige und eigenverantwortliche Arbeitsweise, Genauigkeit, Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit, Freude an der Zusammenarbeit mit Menschen, BelastbarkeitSicherer Umgang mit gängigen MS Office-ProgrammenStrukturiertes, engagiertes ArbeitenAusgeprägte Kommunikations- und TeamfähigkeitHohes Maß an Diskretion, Loyalität und Verbindlichkeit

Wir bieten Ihnen:

Mitarbeit in einer Institution in Köln, die sich als Wegbereiter für die Umsetzung von Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderung verstehtMöglichkeit zu beruflicher Weiterbildung und persönlicher EntwicklungZusammenarbeit in einem Teamregelmäßige Teambesprechungen, Supervision und kollegialer Austausch

„Selbstbestimmt Leben“ Behinderter Köln e. V. ist der Förderung der beruflichen Eingliederung behinderter Menschen in besonderer Weise verpflichtet. Bewerbungen von behinderten Menschen sind ausdrücklich erwünscht.

Die Vergütung lehnt sich an den Bestimmungen des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) entsprechend den persönlichen Voraussetzungen an.

Ihre Bewerbung mit den üblichen aussagekräftigen Unterlagen richten Sie bitte per E-Mail als zusammenhängende PDF-Datei bis zum 15. Juli 2022 an:severin@eutb-sl-koeln.de

Die uns übersandten Daten werden zum Zweck der Durchführung des Bewerbungsverfahrens gespeichert und sind nur den dazu befugten Personen zugänglich. Im Falle einer Absage löschen wir Ihre Daten, sobald eine arbeitsrechtlich gebotene Aufbewahrungsfrist von 6 Monaten abgelaufen ist.

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